Dr. rer. nat. Stephan Neumann, M.Sc., B.Sc.


 

Seit 1. März 2017 bin ich im Team des Informationssicherheitsmanagements der Landesbank Saar (SaarLB) beschäftigt.  

Von Mai 2016 bis Februar 2017 war ich als  Postdoktorand der Informatik an der Technischen Universität Darmstadt in der Arbeitsgruppe SECUSO (Security, Usability, and Society) beschäftigt. Bis heute unterhalte ich einen engen Kontakt zur akademischen Forschung.

Meine Forschung beschäftigt sich mit Fragen der benutzbaren IT-Sicherheit (Usable Security) und der angewandten Kryptographie, mit besonderem Fokus auf die Sicherheit von elektronischen Wahlsystemen, sicherer digitaler Kommunikation sowie der Unterstützung des Sicherheitsbewusstseins in KMU. In jüngster Zeit richtet sich mein Interesse zunehmend an den Möglichkeiten moderner Kryptographie, z.B. fully homomorphic cryptography und post quantum cryptography.

Meine Promotion habe ich an der Technischen Universität Darmstadt im Jahre 2016 abgeschlossen. Mein Bachelor- und Masterstudium der Informatik habe ich in den Jahren 2009 und 2011 an der Universität  des Saarlandes abgeschlossen. Teile meines Studiums sowie meiner Promotion habe ich an der Università di Bologna (Host: Prof. Dr. Marco Prandini) absolviert.
Meine Forschung resultierte in knapp 40  Publikationen, darunter Arbeiten bei bedeutenden internationalen Konferenzen und in bedeutenden internationalen Fachzeitschriften wie IFIP SEC, IEEE Security & Privacy und ARES. Als relevanteste Arbeiten meiner Forschung können die Erarbeitung eines Rahmenwerks zur Bewertung der Sicherheit von Internetwahlsystemen (SecIVo: a quantitative security evaluation framework for internet voting schemes und Election-Dependent Security Evaluation of Internet Voting Schemes) sowie die Entwicklung des Internetwahlsystems Pretty Understandable Democracy und die Arbeit zur Praktikabilität des erpressungsresistenten Internetwahlsystems Civitas (Civitas and the real world und Towards A Practical JCJ / Civitas Implementation) angesehen werden. In weiteren Forschungsarbeiten beschäftigte ich mich mit der Benutzbarkeit des Ende-zu-Ende-verifizierbaren Helios-Internetwahlsystem (Helios Verification: To Alleviate, or to Nominate: Is That the Question, or Shall we Have Both?) sowie Security Awareness für KMU (Don’t Be Deceived: The Message Might Be Fake und Effektiver Schutz vor betrügerischen Nachrichten).
Ich bin/war Herausgeber/Organisator bzw. Gutachter verschiedener internationaler Fachzeitschriften und Konferenzen, darunter Journal of Information Security and ApplicationsCryptography – Open Access Journal und die International Conference on E-voting and Identity (früher VoteID, jetzt E-Vote-ID). Im Jahr 2016 habe ich als Berater des Europarates an der Überarbeitung der Recommendation CM/Rec(2017)5 of the Committee of Ministers to member States on standards for e-voting mitgewirkt. 2012 wurde ich in das Führungskräfteentwicklungsprogramm Software Campus zur Realisierung eines Forschungsprojektes BoRoVo (Sichere, robuste, effiziente und flexible, dezentrale Wahlsysteme für spontane Wahlen in Managements) aufgenommen. Ich war eingeladener Gastredner bei der Bitkom Akademie, der Friedrich-Naumann-Stiftung sowie der University of Bristol. Wissenschaftliche Aufenthalte habe ich an University of Bristol, an der Università di Bologna sowie an der Berner Fachhochschule absolviert. Im Rahmen meiner wissenschaftlichen Tätigkeit habe ich zahlreiche Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten betreut sowie Vorlesungseinheiten zur Informationssicherheit und elektronische Wahlen gehalten.

 

Ich bin Mitglied der IACR - International Association for Cryptologic Research. Darüber hinaus bin ich Mitglied und Unterstützer meines Heimatvereins Borussia Neunkirchen.

 

Meine Arbeiten wurden 217 Mal zitiert, mein h-index beträgt 8, mein i10-index 7 (Google Scholar-ProfilStand: 23.10.2018).

Meine Erdős-Zahl beträgt 3 (Stephan Neumann - Johannes Buchmann - Kálmán Győry - Paul Erdős).

 

Weitere Informationen zu meiner Arbeit finden Sie in meinem LinkedIn-Profil, meinem Xing-Profil, meinem ResearchGate-Profil sowie meinem Google Scholar-Profil (bitte beachten Sie, dass einige Profile ggfs. erst nach einem Login auf der betreffenden Plattform sichtbar sind).